Vor- und Nachteile von Kindertagesstätten

Wenn Sie Kitas (also Kindertagesstätten) denken, seien Sie gewarnt, denn die Meinungen zu diesem Thema sind sehr gegensätzlich. Es gibt ganz viele Befürworter und ebenso viele Gegner. Woher das kommt und wie unsere Sichtweise ist, lesen Sie im folgenden Artikel.

Die Gegner von Kitas

Wer es sich erstens leisten kann zuhause zu bleiben, zweitens die Nerven hat und drittens rund um die Uhr für sein Kind da sein will, wird vehement gegen Kitas sein. Zwar gibt es noch Familien, die es sich leisten können, dass der Mann als Alleinverdiener die ganze Familie versorgt – inklusive aller Wohnkosten, doch diese sind rar gesät. Wenn Sie zu diesen Glücklichen gehören – Glückwunsch! Das ist nicht mehr selbstverständlich. Sie können also so lange daheim bleiben, bis die lieben Kleinen zur Schule gehen – oder sogar noch einige Jahre länger. Bedenken Sie bei all dem aber, dass Ihnen die fehlenden Beitragsjahre nicht gerade berauschende Rentenzahlungen in Aussicht stellen werden. Lassen wir dies ausser Acht und Sie sind aufopfernde Mutter, so gilt folgendes Abzuwägen: Wie alt ist Ihr Kind? Haben Sie mehrere Kinder? Haben Sie alles daheim, was Ihr Kind optimal fördert?

Einzelkind allein daheim

Ein Einzelkind ist in mancher Hinsicht nicht so sehr zu beneiden. Zwar hat es keinen ständigen Streitkumpanen, wie dies zwei Brüder etwa immer wieder sind, aber dafür kann schon hie und da Langeweile aufkeimen. Die Mutter ist demzufolge der häufigste Spielkamerad. Können Sie diesem Anspruch gerecht werden? Schaffen Sie es, den Haushalt zu erledigen, das Kind zu fördern… OHNE dass Ihre eigenen Bedürfnisse zu kurz kommen? Nehmen wir an, Sie schaffen dies alles. Dann bleibt die letzte Frage: Haben Sie alles daheim, was die Bedürfnisse des Kindes erfüllt? Ein Kind durchlebt unterschiedlichste Entwicklungen, interessiert sich teils sprunghaft für dies und jenes, hat einen ungezügelten Bewegungs- und Entdeckungsdrang. Sie sollten sehr viel Platz und auch Spielzeug haben, um das Kind zufrieden zu stellen. Teilweise leichter ist es übrigens, wenn das Kind kein Einzelkind ist. Wenn Bruder oder Schwester im ähnlichen Alter hat, muss die Mama zumindest nicht ständig alleine präsent sein. Wir geben aber die oben genannten Punkte zu bedenken und Fragen erneut: Werden Sie daheim dem Anspruch gerecht?

Kitas sind kein Ort des Abschiebens

Wenn Sie hier ehrlich zu sich selbst sind und die Antwort ehrlicherweise „Nein“ lauten sollte, befinden Sie sich in guter Gesellschaft. In Kitas wie etwa bambi-tagi.ch in Basel werden Kinder gleicher Altersgruppen vereint. Hier lernen sich die Kleinen kennen, lernen aufeinander Rücksicht zu nehmen. Sie knüpfen mehr soziale Kontakte als sie daheim jemals knüpfen könnten. Sie erleben den Tag unter Berücksichtigung verschiedener Rituale, die es auch zuhause geben sollte – also fixe Spielzeiten, fixe Ruhezeiten und auch Essenszeiten. Das Spielen ist vielseitiger als bei Ihnen zuhause. Erstens gibt es mehr Spielkameraden, zweitens höchstwahrscheinlich eine breitere Vielfalt an Angebot.

Haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie der Meinung sind, dass ein Kind in der Kita besser aufgehoben ist als daheim. Das stimmt in den allermeisten Fällen. Und auch Sie selbst profitieren. Das Kind wird sich bestens sozial entwickeln. Sie selbst haben ein bisschen mehr Zeit für sich selbst und den Haushalt. Das nennen wir eine Win-Win-Situation für Sie und Ihr Kind.